Flugsportverein Speyer e.V.
Let the good times fly

Wir bilden aus zum Privatpiloten

Erweitere Deinen Horizont durch unsere bewährte Ausbildung zum Privatpiloten.

Der Flugsportverein Speyer e.V. ist von der Rheinland-Pfälzischen Luftfahrbehörde eine anerkannte ATO (approved training organization). Das ist die Voraussetzung um eine Ausbildung nach Lehrplan durchzuführen. Bewerber um eine Fluglizenz müssen einen Ausbildungslehrgang bei einer ATO absolvieren.

 

 

Wir bilden aus zum Erhalt folgender Lizenzen: (nach Verordnung (EU) Nr. 1178/2011)

LAPL(A); LAPL(S); PPL(A); SPL sowie Erweiterungen von Berechtigungen wie SEP, TMG, Nachtflug, Schleppberechtigung.

 

LAPL(S)

Leichtflugzeug-Pilotenlizenz für Segelflugzeuge und Reisemotorsegler

Führen eines Segelflugzeuges und Reisemotorsegler

LAPL(A)

Leichtflugzeug Pilotenlizenz für Motorflugzeuge und Reisemotorsegler

Führen eines Motorflugzeuges mit maximal 3 Passagieren, maximales Abfluggewicht 2t und Motorsegler

PPL (A)

Pilotenlizenz für Motorflugzeuge und Reisemotorsegler

Führen eines Motorflugzeuges und Reisemotorsegler

SPL

Segelflugzeugpilotenlizenz für Segelflugzeuge und Reisemotorsegler

Führen eines Segelflugzeuges und Reisemotorsegler

 

 

Die Ausbildung ist im Grunde genommen in zwei Blöcken aufgeteilt, am Beispiel LAPL(A).

1. Theoretische Kenntnisse in den Sachgebieten

 Luftrecht

Grundlagen des Fliegens

menschliches Leistungsvermögen

betriebliches Verfahren

Meteorologie

Flugleistung und Flugplanung

Kommunikation

allgemeine Luftfahrzeugkunde


Navigation

2. Praxis

Bevor es in die Luft geht müssen die Formalitäten geklärt sein. Dazu gehört die Zuverlässigkeitsüberprüfung ZÜB, ein Flugtauglichkeitszeugnis das von fliegerärztlichen Untersuchungsstellen ausgestellt wird und eine Schülermeldung die bei der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz eingetragen wird.

Dann geht's los!

Zu Beginn übernimmt der Fluglehrer die Kontrolle des Flugzeuges. Die Kommunikation über Funk, Rollen zum Abflugpunkt, Starten, Steigen, die Kontrolle des Motors etc... Schon bald übernimmst Du immer mehr Steuerorgane und die Überwachung der Instrumente, deren Funktion in verschiedenen Übungen gefestigt wird. Es ist gar nicht so einfach eine sogenannte Standardkurve zu fliegen oder einen Langsamflug durchzuführen. Es folgt Slippen, Rollen, Abfangen, Kurshalten, Höhehalten mit unterschiedlichen Übungen kombiniert. Dann erfolgt der erste Landeanflug der durchaus etliche zuvor getrennt durchgeführte Übungen innerhalb einer kurzen Strecke in Kombination von Dir einfordert. Landen und Starten ist komplex. Es werden noch etliche Landungen bis zu Deinem ersten Alleinflug folgen. Die Voraussetzung zum ersten Alleinflug ist das Funksprechzeugnis BZF I/II und die Alleinflugreife die von einem weiteren Fluglehrer überprüft wird. Dann geht's alleine in die Platzrunde! - Nach dem ersten Alleinflug geht es auf die Strecke. In der Ausbildung erreichst Du jetzt die Kür. Navigation zu anderen Flugplätze, das Ein und Ausfliegen in kontrollierte Lufträume, Landen auf anderen Flugplätze. Dazu gehört das Ausarbeiten eines Flugplans. Anfangs nimmt das noch einiges an Zeit in Anspruch. Kompasskurs, Steuerkurs, Vorhalte Winkel bei Wind, Geschwindigkeit über Grund, Zeit für die Strecke, Spritverbrauch, berechnen der Start und Landestrecke... Dann kommt der große Tag. Der erste Überlandflug, alleine. Das erfolgt mit einem Flugauftrag des Fluglehrers. Nun bist Du schon fast durch. Was kann jetzt noch bei der Flugprüfung schiefgehen?